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	<title>Kommentare zu: Die Schlacht um die Mainzer Straße</title>
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	<description>Berlin für Neugierige</description>
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		<title>Von: Zuschauer vom Dach der Krossener</title>
		<link>http://www.berlinstreet.de/1184/comment-page-1#comment-3894</link>
		<dc:creator>Zuschauer vom Dach der Krossener</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Dec 2010 14:51:59 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe damals in einer Nachbarstraße der Mainzer gewohnt und die Kämpfe erlebt. 

Es war schon eine gefährliche Aktion, mit dem &quot;Schaufelradbagger&quot;, es handelte sich um einen T-174-2  Mobilbagger vom VEB Kombinat Fortschritt, die Straße aufzubuddeln. Nicht nur Wasser-, auch Gasleitungen hätten beschädigt werden können. Die Räumung hätte so nicht sein brauchen, viele Ostberliner und vor allem die Friedrichshainer sahen in dieser Aktion eine Machtdemonstration der neuen gesamtdeutschen Herrscher. Die &quot;neue&quot; BRD war ja erst ein paar Wochen alt. Den Ostberlinern sollte gezeigt werden, wer die neuen &quot;Bosse&quot; sind. Nichts mit Wiedervereinigung, nein, es war ein Anschluß und das sollte jedem Ostdeutschen klar gemacht werden.
Auf jeden Fall war es Krieg, eine ganz böse Sache die damals abgelaufen ist. Nach der Räumung das stundenlange festhalten der Verhafteten, vor allem hatten diese fast nichts mit der Verteidigung der Mainzer zu tun, das waren normale Bewohner der Straße. Die meißten der aktiven Verteitiger, nicht alle, waren längst weg, als die Polizei in die Häuser einbrach. Brutal, wie die Polizei gegen Unschuldige vorging. Wer das damals erlebt hat, oder dem es berichtet wurde, wird diesen Hass nicht mehr los... 

Die Räumung der Mainzer Straße - ein unrühmliches Kapitel (Ost)Berliner Nachwendegeschichte und ein Beweis für die Unfähigkeit der Berliner Momper Regierung aus dem Jahre 1990.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe damals in einer Nachbarstraße der Mainzer gewohnt und die Kämpfe erlebt. </p>
<p>Es war schon eine gefährliche Aktion, mit dem &#0187;Schaufelradbagger&#0171;, es handelte sich um einen T-174-2  Mobilbagger vom VEB Kombinat Fortschritt, die Straße aufzubuddeln. Nicht nur Wasser-, auch Gasleitungen hätten beschädigt werden können. Die Räumung hätte so nicht sein brauchen, viele Ostberliner und vor allem die Friedrichshainer sahen in dieser Aktion eine Machtdemonstration der neuen gesamtdeutschen Herrscher. Die &#0187;neue&#0171; BRD war ja erst ein paar Wochen alt. Den Ostberlinern sollte gezeigt werden, wer die neuen &#0187;Bosse&#0171; sind. Nichts mit Wiedervereinigung, nein, es war ein Anschluß und das sollte jedem Ostdeutschen klar gemacht werden.<br />
Auf jeden Fall war es Krieg, eine ganz böse Sache die damals abgelaufen ist. Nach der Räumung das stundenlange festhalten der Verhafteten, vor allem hatten diese fast nichts mit der Verteidigung der Mainzer zu tun, das waren normale Bewohner der Straße. Die meißten der aktiven Verteitiger, nicht alle, waren längst weg, als die Polizei in die Häuser einbrach. Brutal, wie die Polizei gegen Unschuldige vorging. Wer das damals erlebt hat, oder dem es berichtet wurde, wird diesen Hass nicht mehr los&#8230; </p>
<p>Die Räumung der Mainzer Straße &#8211; ein unrühmliches Kapitel (Ost)Berliner Nachwendegeschichte und ein Beweis für die Unfähigkeit der Berliner Momper Regierung aus dem Jahre 1990.</p>
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	<item>
		<title>Von: Aro Kuhrt</title>
		<link>http://www.berlinstreet.de/1184/comment-page-1#comment-2984</link>
		<dc:creator>Aro Kuhrt</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 00:37:20 +0000</pubDate>
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		<description>@ jaggisch (sorry für die späte Antwort).
Die Erinnerung ist noch ganz gut, keine Sorge. Es gab nicht nur die Vorderhäuser vor&#039;m Friedhof, sondern noch das einzelne Hinterhaus in der 24.
Traurig auch, dass es offenbar noch Leute von damals gibt, die die Scheiße mit der Gewalt noch immer rechtfertigen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ jaggisch (sorry für die späte Antwort).<br />
Die Erinnerung ist noch ganz gut, keine Sorge. Es gab nicht nur die Vorderhäuser vor&#8217;m Friedhof, sondern noch das einzelne Hinterhaus in der 24.<br />
Traurig auch, dass es offenbar noch Leute von damals gibt, die die Scheiße mit der Gewalt noch immer rechtfertigen.</p>
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		<title>Von: Judith</title>
		<link>http://www.berlinstreet.de/1184/comment-page-1#comment-2983</link>
		<dc:creator>Judith</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 17:51:32 +0000</pubDate>
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		<description>Ich war damals als Journalistin ebenfalls in der Mainzer Straße unterwegs,müsste allerdings die Zeitung dazu raussuchen, wir vom Verlag &quot;das Blatt&quot; haben eine Sonderausgabe herausgebracht. Wir sprachen mit Hausbesetzer/Innen, wir sahen, wie eine der SEKler auf der Straße brüllte, dass es unmöglich ist, dass sie ausbügeln müssen, was die Politiker/der Staat versaut haben.Ich sprach einen der SEKler (ich glaube sie waren aus Nordrhein/Westfahlen) an, der mit eine Absperrung bildete. Und fragte: &quot;macht Dir das Spaß?&quot; Kaum merklich schüttelte er den Kopf. Ich weiß, dass der Bürgermeister von Friedrichshain ebenfalls fassungslos war, da er ja noch in Gesprächen mit einigen Hausbesetzern war . vielleicht mit Euch? Es ging um reguläre Verträge für Euch? Naja, die gesamte Geschichte ist wenig rühmlich für alle Seiten, ich für meinen Teil muss nicht noch einmal neben einem Wasserwerfer stehen, der auf Menschen gerichtet ist. Ich sah damalsvor allem eins - hier wurde eine Generation gegeneinander getrieben. Ich finde Deine Reflektion sehr ehrlich und achtungswürdig!!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war damals als Journalistin ebenfalls in der Mainzer Straße unterwegs,müsste allerdings die Zeitung dazu raussuchen, wir vom Verlag &#0187;das Blatt&#0171; haben eine Sonderausgabe herausgebracht. Wir sprachen mit Hausbesetzer/Innen, wir sahen, wie eine der SEKler auf der Straße brüllte, dass es unmöglich ist, dass sie ausbügeln müssen, was die Politiker/der Staat versaut haben.Ich sprach einen der SEKler (ich glaube sie waren aus Nordrhein/Westfahlen) an, der mit eine Absperrung bildete. Und fragte: &#0187;macht Dir das Spaß?&#0171; Kaum merklich schüttelte er den Kopf. Ich weiß, dass der Bürgermeister von Friedrichshain ebenfalls fassungslos war, da er ja noch in Gesprächen mit einigen Hausbesetzern war . vielleicht mit Euch? Es ging um reguläre Verträge für Euch? Naja, die gesamte Geschichte ist wenig rühmlich für alle Seiten, ich für meinen Teil muss nicht noch einmal neben einem Wasserwerfer stehen, der auf Menschen gerichtet ist. Ich sah damalsvor allem eins &#8211; hier wurde eine Generation gegeneinander getrieben. Ich finde Deine Reflektion sehr ehrlich und achtungswürdig!!!</p>
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	<item>
		<title>Von: jaggisch</title>
		<link>http://www.berlinstreet.de/1184/comment-page-1#comment-2206</link>
		<dc:creator>jaggisch</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 12:47:34 +0000</pubDate>
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		<description>Naja, nach 18 Jahren ist das wohl mit der Erinnerung nicht mehr so gut.
In welchem Haus soll es denn die Solibrigaden aus dem Nazispektrum gegeben haben?
In jedem Haus Zwille mit Munni am fenster??? Fehlt nur noch die Bullenlüge vom Supermolli.
Und zum Schluß: Gewalt erzeugt Gegengewalt? Richtig,auf stukturelle Gewalt (extreme Wohnungsnot im Westen bis zum Mauerfall)folgte die Gegengewalt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, nach 18 Jahren ist das wohl mit der Erinnerung nicht mehr so gut.<br />
In welchem Haus soll es denn die Solibrigaden aus dem Nazispektrum gegeben haben?<br />
In jedem Haus Zwille mit Munni am fenster??? Fehlt nur noch die Bullenlüge vom Supermolli.<br />
Und zum Schluß: Gewalt erzeugt Gegengewalt? Richtig,auf stukturelle Gewalt (extreme Wohnungsnot im Westen bis zum Mauerfall)folgte die Gegengewalt.</p>
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