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  • O weh, KaDeWe

    O weh, KaDeWe

    Goldene Zeiten»Goldene Zeiten« heißt das aktuelle Motto im Kaufhaus des Westens. Das haben am Wochenende offenbar einige Herrschaften sehr wörtlich genommen und den größten Raub in der Geschichte des Hauses verübt. Ausschließlich hochwertiger Schmuck wurde bei dem Einbruch gestohlen, laut Informationen der Abendschau im Wert von 6 Millionen Euro. Die Täter sind wahrscheinlich auf ein Vordach geklettert und dort durch ein Fenster ins Haus gelangt. Dort haben sie dann in Ruhe die besten Stücke ausgewählt, das meiste wurde liegengelassen. Betroffen war die Filiale der Juwelierkette Christ, die sich im KaDeWe befindet.
    Ich finde es sehr bemerkenswert, dass im KaDeWe Juwelen und Uhren im Wert von mehreren Millionen herumliegen. Sicher, es handelt sich hier nicht um Woolworth, es trifft auch keinen Armen. Aber Millionenschmuck ist schon heftig viel. Noch bemerkenswerter aber ist, dass die Diebe sich so ungestört bedienen können, weil anscheinend kein Wachschutz auf die Werte aufpasst. Die Geschäftsleitung behauptete nach dem Einbruch, man halte sich für ein gut geschütztes Haus. Aber: Einfach durchs Fenster rein, ungestört einpacken und wieder raus. Werden solche riesigen Werte wirklich nicht bewacht? Gibt es nicht mal Alarmanlagen an den Vitrinen, Bewegungsmelder, irgendwas? Offensichtlich nicht und deshalb kann man nur sagen: Selber schuld.


    Artikel als PDF

    Von: Aro Kuhrt

    (27. Januar 2009)

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    KOMMENTARE:

    1. William Thirteen am 27. Januar 2009 um 12:31 Uhr

      90 years after the Disconto-Bank job at nearby Wittenbergplatz – somewhere Franz and Erich Sass are smiling….

    2. Aro Kuhrt am 28. Januar 2009 um 03:24 Uhr

      Danke für den Hinweis. Na klar: Gebrüder Sass. Am Wittenbergplatz waren sie das einzige Mal erfolgreich.





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