BVG will Geld, keine Fahrgäste
Endlich hat die BVG ihre Vorstellung von Geschäftspolitik ehrlich auf den Tisch gepackt: Die Steigerung der Fahrgastzahlen könne nicht das Oberziel eines Verkehrsunternehmens sein, solange die Einnahmen gesichert sind. Mit dieser Begründung wollte die BVG im Januar 2007 wieder mal die Fahrpreise um 20 Cent erhöhen, was allerdings von der Stadtentwicklungssenatorin Junge-Reyer abgelehnt wurde. Stattdessen wird die Erhöhung wohl einige Monate später kommen. BVG-Marketingdirektor Tom Reinhold sagte ganz offen, dass das Ziel des Unternehmens das Geldverdienen sei, und sei es um den Preis, dass immer mehr Fahrgäste abwandern. »Die logische Konsequenz wäre der Nulltarif«, bemerkte Reinhold süffisant, wohlwissend, dass es in Berlin zehntausende Menschen gibt, die auf die BVG angewiesen sind, auch wenn die Tarife steigen. Eher müssen sie ihr Geld an anderer Stelle sparen, bei vielen Menschen bedeutet dies die Ausnutzung einer Notlage.
Von: Aro Kuhrt
(19. Oktober 2006)
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Es geschah in Berlin am 04.02. |












Fährt Reinhold BVG. Oder fährt der Bonze Benz?
(sorry für den Begriff Bonze, Alter, aber er passte so schön in das Wortspiel. Wieviel Kohle machst du eigentlich?)