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  • Versteckt in Berlin

    Versteckt in Berlin

    Eine Geschichte von Flucht und Verfolgung: Noch immer sind es die Erinnerungen aus der Nazizeit, die einem den Atem rauben. Meist aus Abscheu oder Traurigkeit. Manchmal aber staunt man auch nur, was damals möglich war, auch hier, im Herzen der NS-Bestie, mitten in der Hauptstadt der Faschisten. Dazu gehört auch die Geschichte des 20-jährigen Dagobert Lewin.
    Der junge Jude ist bereits verheiratet, und  auch ein Kind ist da. Als die Deportationen alltäglich werden, beschließen sie unterzutauchen. Ab 1943 leben die Drei  bei wechselnden Helfern, die der Familie aus ganz unterschiedlichen Gründen helfen. Da ist der einstige Arbeitskollege aus der Fabrik, ein Alkoholiker aus Kreuzberg, ein blinder Kommunist, Zeugen Jehovas und ein katholisches Ehepaar aus Lübars. Eine Weile geht es gut, doch kurz vor dem Ende der NS-Zeit werden sie erwischt. Während seine Frau Ilse Lewin mit ihrem Sohn nach Bergen-Belsen deportiert wird, kann Dagobert nochmal untertauchen. Er überlebt die letzten Wochen bei Freunden, die selber illegal wohnen – ausgerechnet im Haus einer NSDAP-Dienststelle.
    Nach der Befreiung geht Lewin in die USA, wo er unter dem Namen Bert Lewyn lebt. Dort hat er nun auch, zusammen mit seiner Schwiegertochter, seine Geschichte aufgeschrieben.

    Bert Lewyn, Bev Saltzman Lewyn:
    Versteckt in Berlin
    Eine Geschichte von Flucht und Verfolgung
    19,00 EUR


    Artikel als PDF

    Von: Aro Kuhrt

    (6. März 2009)

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    KOMMENTARE:

    1. Ilse lewin | Laugus am 2. Februar 2012 um 02:02 Uhr

      […] Berlin Street : Versteckt in Berlin […]





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    Maulkorb für die Maus

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    Es geschah in Berlin am 07.02.

  • 1916 Die Stadtrohrpostzentrale im Haupttelegrafenamt in der Oranienburger Straße in Mitte wird in Betrieb genommen.
  • 1933 Letzte antifaschistische Großkundgebung: 200.000 Sozialdemokraten auf dem Lustgarten.
  • 1946 Sendebeginn des RIAS (Rundfunk im amerikanischen Sektor), anfangs noch als DIAS (Drahtfunk).
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