Startseite
SUCHE:
Twitter RSS-Feed
  •  
    Faires Web
    Wandbilder Berlin
    Sie waren Nachbarn
    Ihr letzter Weg
    Gruß aus Berlin
    Buddy-Fans
    Moabit.net
  • Julians Bruder

    Julians Bruder

    Klaus Kordon hat in seinen Romanen schon vielen Jugendlichen die deutsche Geschichte spannend und detailreich nahegebracht. Dazu gehört auch »Julians Bruder«, die Geschichte zweier Freunde in Berlin, die gemeinsam und doch auf sehr unterschiedliche Weise zwei Zeitabschnitte sehr tragisch erleben. Julian ist Jude, Paul nicht, und mitten in der Nazizeit ist das plötzlich nicht mehr unwichtig. Sie erleben, wie die Faschisten in Form z.B. ihrer Lehrer sehr tiefe Gräben ziehen und ihre Freundschaft torpedieren.
    Im Bombenhagel dann kämpft jeder ums Überleben, doch mit dem Einmarsch der sowjetischen Armee und der Befreiung vom Faschismus ist der Horror noch nicht vorbei. Beide kommen erst in den Keller des Rathauses Prenzlauer Berg, ins Gefängnis und zum Verhör. Danach geht es nach Buchenwald, in das einstige Nazi-KZ, in dem die russische Armee ab 1945 ebenfalls ein Lager betreiben. Hier erleben sie wieder Terror und harte Entbehrungen.
    Klaus Kordon beschreibt diese beiden Teile unserer Geschichte so intensiv, dass man kaum in der Lage ist, das Buch wegzulegen, bevor man es zu Ende gelesen hat. Zwar ist es »offiziell« wie alle seiner Werke ein Jugendbuch, aber es fesselt Erwachsene genauso.


    Artikel als PDF

    Von: Aro Kuhrt

    (7. Juni 2009)

    Ähnliche Artikel:

    Stichworte:

    , ,

    KOMMENTARE:






  • Berlin-Street-Taxi

    Berlin-Street-App

  • BerlinStreet.net

  • Das Langenbeck-Virchow-Haus. berlinstreet.de/9115

  • Es geschah in Berlin am 27.01.

  • 1895 Kaiser Wilhelm II. verfügt, dass auf der Siegesallee im Tiergarten Denkmäler für alle bisherigen Landesherren der Mark Brandenburg zu errichten seien.
  • 1903 Durch Kabinettsorder wird die Beseitigung des Festungscharakters von Spandau verfügt.
  • 1925 Die Polizei erlässt eine Verordnung zum Kennzeichnen von Einbahnstraßen.
  • 1929 Bei einem Einbruch in die Disconto-Bank am Wittenbergplatz erbeuten die Gebrüder Sass 1,5 Millionen Mark. Erst Jahre später kann man ihnen die Tat nachweisen.
  • 1940 Die Gebrüder Sass werden wegen gemeinschaftlichen schweren Diebstahls und Devisenvergehens verurteilt.