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  • Berlin – Biographie einer Stadt

    Berlin – Biographie einer Stadt

    Bücher über die Geschichte Berlins gibt es in großer Zahl, viele davon sind leider recht trocken und eher bürokratisch geschrieben. Sie ziehen einen nicht in die Geschichte hinein. »Berlin – Biographie einer Stadt« von David Clay Large ist anders. Gerade unsere Stadt, die so viele unterschiedliche Zeiten erlebt und sich deshalb mit so verschiedenen Gesichtern gezeigt hat, gerade sie hat natürlich einen Schatz von Geschichten zu erzählen. Large schafft das, ohne einfach nur die Fakten aneinanderzureihen. Er nennt sein Buch eine Biographie, vielleicht weil er Berlin ähnlich sieht wie einen Menschen: Verändert mit den Jahren, nicht immer eine gerade Entwicklung, Brüche und Lebenskatastrophen inklusive.

    Was dieses Buch so besonders macht sind nicht nur die Daten, die kennt man schon aus anderen Quellen. Aber Larges hervorragender Schreibstil (obwohl aus dem Englischen übersetzt) und die zahlreichen bisher unbekannten Abbildungen machen es kostbarer als ähnliche Werke. Dabei hat es einen durchaus praktischen Wert, denn die behandelten Themen und Zeitabschnitte sind detailreich und genau beschrieben, so dass es nicht nur einen groben Eindruck bietet, sondern einen wirklichen Einblick. Das Buch orientiert sich an den beiden deutschen Vereinigungen (1871 und 1990), und trotz einigem Witz und Ironie ist es doch seriös geschrieben und beweist eine Fülle von stadtplanerischem und geschichtlichem Hintergrundwissen.

    David Clay Large:
    Berlin – Biographie einer Stadt


    Artikel als PDF

    Von: Aro Kuhrt

    (6. Juli 2009)

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  • Es geschah in Berlin am 01.04.

  • 1907 Im Rudolf-Virchow-Krankenhaus im Wedding wird die erste Augenklinik Berlins eröffnet.
  • 1912 Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes über die Bildung des Zweckverbandes Groß-Berlin stellen alle Vororte Berlins ihrem Namen die Bezeichnung Berlin voran. Einzige Ausnahmen sind Spandau, Charlottenburg und Neukölln.
  • 1914 Albert Einstein übernimmt die Leitung des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Physik.
  • 1924 In der Stromversorgung wird der Grundgebührentarif eingeführt.
  • 1930 Uraufführung des Films "Der blaue Engel" nach dem Roman "Professor Unrat" von Heinrich Mann, mit Marlene Dietrich und Emil Jannings in den Hauptrollen.
  • 1933 Aufruf zum Boykott jüdischer Geschäfte durch Reichspropagandaminister Joseph Goebbels. SA-Leute treten den Käufern vor jüdischen Geschäften mit Schildern und Parolen wie "Deutsche! Kauft nicht bei Juden!" massiv entgegen. In der Presse wird eine Erklärung der Preußischen Akademie der Wissenschaften gegen Albert Einstein veröffentlicht.
  • 1949 Entschädigungslose Enteignung des 220 Jahre alten Gartenbaubetriebs L. Späth, auf dessen Werk auch die Namensgebung des Stadtteils Baumschulenweg zurückgeht.
  • 1956 Beginn des Baus der Stadtautobahn in West-Berlin.
  • 1985 Eröffnung des Straßenbahndepots in Marzahn.
  • 1992 Die seit dem Mauerbau gesperrte S-Bahn-Strecke von Potsdam nach Berlin wird nach 31 Jahren erstmals wieder durchgehend befahren.
  • 1997 Das Gründerzeitmuseum am Hultschiner Damm 333 in Mahlsdorf geht von Charlotte von Mahlsdorf in den Besitz der Stadt Berlin über.
  • 1999 Offizieller Start des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB)
  • 2000 Der Teltowkanal wird für die Schiffahrt freigegeben. Er war seit dem Mauerbau an mehreren Stellen gesperrt.