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    West-Berlin

    Der West­berliner an sich erlebte seine Stadt als etwas ganz Eigenes, Unvergleichbares – bewohnt von wahren Helden, die ihr Überlegenheitsgefühl gegenüber den bedauernswerten Ossis und den provinziellen Westdeutschen genüsslich kultivierten.

    Unterhaltsam und mit einem gehörigen Schuss Selbstironie lässt Horst Bosetzky die Zeit zwischen Kriegsende und 1990 wieder aufleben, in der West-Berlin der »interessanteste Ort des Universums« schien. Der West-Berliner lebte im Paradies auf Erden, trotzte mutig dem Osten, erfand das alternative Leben und manches mehr und begab sich regelmäßig voller Heldenmut auf Transitfahrt durch Feindesland. Ernst Reuter und Harald Juhnke, der Kudamm und die »Schwangere Auster«, die Doppeldeckerbusse und die Grüne Woche – vieles gab ihm das Gefühl, dass seine ummauerte Stadt dem Rest der Welt überlegen sei: »Ätsch, det habt ihr nich!«
    Wieder einmal beweist Bestsellerautor Horst Bosetzky, dass er nicht nur mit Krimis und Familienromanen erfolgreich sein kann, sondern auch die leichtfüßige, ironische Plauderei meisterhaft beherrscht.

    West-Berlin: Erinnerungen eines Inselkindes
    Horst Bosetzky


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    Von: Gastautor

    (21. September 2009)

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    KOMMENTARE:

    1. Zarah am 12. Januar 2010 um 16:42 Uhr

      Klingt sehr interessant! Vielen Dank für die Empfehlung! Das Buch werde ich unbedingt lesen!
      Herzliche Grüße! Zarah






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  • Horchen und kucken. berlinstreet.de/5021

  • Es geschah in Berlin am 30.03.

  • 1901 Enthüllung der Denkmäler Kaiser Wilhelms I., König Friedrich Wilhelms III., Helmuth Graf von Moltke, Otto Fürst von Bismarck sowie Karl Freiherr vom und zum Stein an der Siegesallee im Tiergarten.
  • 1920 Nach tagelangen Gassperrungen gibt es fünf Tote, als das Gas wieder strömt. Die Opfer hatten vergessen, die Leitungen wieder zu schließen.
  • 1955 Die Straßenbenutzungsgebühr für Transitstraßen zwischen West-Berlin und dem Bundesgebiet wird von den DDR-Behörden auf 30 Mark pro Pkw erhöht, Lkws müssen bis 500 DM zahlen.
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