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	<title>Kommentare zu: &#187;Wir hoffen es nicht&#171;</title>
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	<description>Berlin für Neugierige</description>
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		<title>Von: Aro Kuhrt</title>
		<link>http://www.berlinstreet.de/1572/comment-page-1#comment-2774</link>
		<dc:creator>Aro Kuhrt</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 13:06:41 +0000</pubDate>
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		<description>Unabhängig von der Weltbank hat Obama ebenfalls 100 Mio. Soforthilfe zugesagt, da bringt er nichts durcheinander.
Den letzten Absatz verstehe ich nicht. Deine Argumentation war, dass bei der Hilfe zu viel Steuergelder fließen. Es ist müßig darüber zu spekulieren, wie es wäre, wenn weniger Steuern genommen würden. Viel weniger als jetzt kann es ja kaum sein, im Verhältnis zu dem, was nötig w#re.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Unabhängig von der Weltbank hat Obama ebenfalls 100 Mio. Soforthilfe zugesagt, da bringt er nichts durcheinander.<br />
Den letzten Absatz verstehe ich nicht. Deine Argumentation war, dass bei der Hilfe zu viel Steuergelder fließen. Es ist müßig darüber zu spekulieren, wie es wäre, wenn weniger Steuern genommen würden. Viel weniger als jetzt kann es ja kaum sein, im Verhältnis zu dem, was nötig w#re.</p>
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		<title>Von: marc</title>
		<link>http://www.berlinstreet.de/1572/comment-page-1#comment-2773</link>
		<dc:creator>marc</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 06:48:25 +0000</pubDate>
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		<description>@Rudolf

ich glaube, du bringst da was durcheinander. 100 mio. von der weltbank sind nicht 100 mio. von den usa. die weltbank ist eine institution der vereinten nationen und wird finanziert von den industrieländern.

@Aro Kuhrt

ok, einig sind wir uns wohl dabei: es hat priorität, dass den überlebenden in haiti überhaupt geholfen wird, und nicht, aus welcher quelle es finanziert wird. und es ist sicher auch ein sinnvollerer einsatz von steuergeld als manche verwendung, die es hier in deutschland erfährt.

...nur wenn die steuern erst gar nicht so hoch wären und eben diese sinnlosen verwendungn in deutschland gestrichen würden, hätten die menschen selbst mehr geld übrig, das sie jetzt wiederum für haiti spenden könnten. dann müssten wir nicht politiker ertragen, die sich als wohltäter und menschheitsretter aufspielen, indem sie mit geld um sich werfen, für das sie keinen finger krum gemacht haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rudolf</p>
<p>ich glaube, du bringst da was durcheinander. 100 mio. von der weltbank sind nicht 100 mio. von den usa. die weltbank ist eine institution der vereinten nationen und wird finanziert von den industrieländern.</p>
<p>@Aro Kuhrt</p>
<p>ok, einig sind wir uns wohl dabei: es hat priorität, dass den überlebenden in haiti überhaupt geholfen wird, und nicht, aus welcher quelle es finanziert wird. und es ist sicher auch ein sinnvollerer einsatz von steuergeld als manche verwendung, die es hier in deutschland erfährt.</p>
<p>&#8230;nur wenn die steuern erst gar nicht so hoch wären und eben diese sinnlosen verwendungn in deutschland gestrichen würden, hätten die menschen selbst mehr geld übrig, das sie jetzt wiederum für haiti spenden könnten. dann müssten wir nicht politiker ertragen, die sich als wohltäter und menschheitsretter aufspielen, indem sie mit geld um sich werfen, für das sie keinen finger krum gemacht haben.</p>
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	<item>
		<title>Von: Rudolf</title>
		<link>http://www.berlinstreet.de/1572/comment-page-1#comment-2768</link>
		<dc:creator>Rudolf</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 14:24:29 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Die Vereinten Nationen erwarten, dass zur Versorgung der Erdbebenopfer mehr als 550 Millionen Dollar benötigt werden.&quot;
100 Millionen Dollar sofort aus den USA, nur 1,5 Millionen aus Deutschland. Traurig, peinlich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#0187;Die Vereinten Nationen erwarten, dass zur Versorgung der Erdbebenopfer mehr als 550 Millionen Dollar benötigt werden.&#0171;<br />
100 Millionen Dollar sofort aus den USA, nur 1,5 Millionen aus Deutschland. Traurig, peinlich.</p>
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	<item>
		<title>Von: Aro Kuhrt</title>
		<link>http://www.berlinstreet.de/1572/comment-page-1#comment-2755</link>
		<dc:creator>Aro Kuhrt</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 16:02:04 +0000</pubDate>
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		<description>Es mag ja sein, dass sich das kleinkariert anhört, aber es besteht wirklich ein inhaltlicher Unterschied.
&quot;Ich hoffe nicht&quot; ist das Gegenteil von &quot;ich hoffe&quot;. Deshalb hatte ich ja auch geschrieben &quot;Das Gegenteil hätte man selbst ihm nicht zugetraut&quot;.
Korrekt wäre: &quot;Ich hoffe, dass keine...&quot; usw. Normalerweise wird das gleichwertig benutzt, aber Westerwelle wägt jede eben Formulierung ab - deshalb habe ich auch darauf hingewiesen.
Was die &quot;staatlichen&quot; Spenden betrifft bin ich nicht deiner Meinung. Ich finde sehr wohl, dass bei Katastrophenhilfe auch Steuergelder eingesetzt werden sollen, und zwar so, dass sie auch wirklich helfen. Also nicht als Geldspenden an die jeweilige Regierung, sondern z.B. indem damit Brunnenbohrer, Entsalzungsanlagen oder Saatgut angeschafft werden. Oder aktuell, um z.B. mobile Krankenstationen einzurichten. Das wäre mal eine vernünftige und menschliche Nutzung von unseren Steuern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es mag ja sein, dass sich das kleinkariert anhört, aber es besteht wirklich ein inhaltlicher Unterschied.<br />
&#0187;Ich hoffe nicht&#0171; ist das Gegenteil von &#0187;ich hoffe&#0171;. Deshalb hatte ich ja auch geschrieben &#0187;Das Gegenteil hätte man selbst ihm nicht zugetraut&#0171;.<br />
Korrekt wäre: &#0187;Ich hoffe, dass keine&#8230;&#0171; usw. Normalerweise wird das gleichwertig benutzt, aber Westerwelle wägt jede eben Formulierung ab &#8211; deshalb habe ich auch darauf hingewiesen.<br />
Was die &#0187;staatlichen&#0171; Spenden betrifft bin ich nicht deiner Meinung. Ich finde sehr wohl, dass bei Katastrophenhilfe auch Steuergelder eingesetzt werden sollen, und zwar so, dass sie auch wirklich helfen. Also nicht als Geldspenden an die jeweilige Regierung, sondern z.B. indem damit Brunnenbohrer, Entsalzungsanlagen oder Saatgut angeschafft werden. Oder aktuell, um z.B. mobile Krankenstationen einzurichten. Das wäre mal eine vernünftige und menschliche Nutzung von unseren Steuern.</p>
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	<item>
		<title>Von: marc</title>
		<link>http://www.berlinstreet.de/1572/comment-page-1#comment-2754</link>
		<dc:creator>marc</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 15:48:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.berlinstreet.de/1572#comment-2754</guid>
		<description>Ich sehe den Unterschied nicht. Für mich sind beide Sätze genau gleich, sowohl was den reinen Inhalt angeht wie auch den Tonfall. Vielleicht liegt es ja daran, dass ich in rhetorischer Hinsicht kein Profi bin. Jedenfalls ist es für mich nur eine Variante im Satzbau und ich verwende beide Formulierungen gewohnheitsmäßig synonym: &quot;Ich hoffe nicht, dass...&quot; und &quot;Ich hoffe, dass nicht...&quot;.

Dass die Subventionen für scheiternde Banken abzulehnen waren, darin stimme ich dir vollkommen zu! Hilfe für Haiti ist da zunächst mal ein viel hehrer Anlass, dennoch ist es prinzipiell schlecht, wenn sie von staatlicher Seite kommt. Es ist richtig, wenn Leute, die Geld haben und helfen wollen, für Haiti spenden. Es ist aber schlecht, wenn Politiker Steuergeld &quot;spenden&quot; - das hat nichts mit Moral oder Nächstenliebe zu tun, denn das Geld gehört ihnen nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sehe den Unterschied nicht. Für mich sind beide Sätze genau gleich, sowohl was den reinen Inhalt angeht wie auch den Tonfall. Vielleicht liegt es ja daran, dass ich in rhetorischer Hinsicht kein Profi bin. Jedenfalls ist es für mich nur eine Variante im Satzbau und ich verwende beide Formulierungen gewohnheitsmäßig synonym: &#0187;Ich hoffe nicht, dass&#8230;&#0171; und &#0187;Ich hoffe, dass nicht&#8230;&#0171;.</p>
<p>Dass die Subventionen für scheiternde Banken abzulehnen waren, darin stimme ich dir vollkommen zu! Hilfe für Haiti ist da zunächst mal ein viel hehrer Anlass, dennoch ist es prinzipiell schlecht, wenn sie von staatlicher Seite kommt. Es ist richtig, wenn Leute, die Geld haben und helfen wollen, für Haiti spenden. Es ist aber schlecht, wenn Politiker Steuergeld &#0187;spenden&#0171; &#8211; das hat nichts mit Moral oder Nächstenliebe zu tun, denn das Geld gehört ihnen nicht.</p>
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		<title>Von: Aro Kuhrt</title>
		<link>http://www.berlinstreet.de/1572/comment-page-1#comment-2752</link>
		<dc:creator>Aro Kuhrt</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 13:37:58 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Wir hoffen nicht, dass Bundesbürger betroffen sind&quot; ist eben nicht &quot;wir hoffen, dass keine Bundesbürger betroffen sind&quot;. Da ist nichts erfunden.
Und sorry, wenn ich Westerwelle deshalb kritisiere, aber mir kommt bei sowas eben die Galle hoch. Er ist rhetorisch ein Profi, da haben solche Unterschiede eine Bedeutung und sind keine Nachlässigkeit.
Im Übrigen halte ich 1 Mio. EUR Hilfe für eine Lächerlichkeit, für eine Verhöhnung der Opfer. Aber es sind eben keine Banken, für die sind dann gleich Milliarden da.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#0187;Wir hoffen nicht, dass Bundesbürger betroffen sind&#0171; ist eben nicht &#0187;wir hoffen, dass keine Bundesbürger betroffen sind&#0171;. Da ist nichts erfunden.<br />
Und sorry, wenn ich Westerwelle deshalb kritisiere, aber mir kommt bei sowas eben die Galle hoch. Er ist rhetorisch ein Profi, da haben solche Unterschiede eine Bedeutung und sind keine Nachlässigkeit.<br />
Im Übrigen halte ich 1 Mio. EUR Hilfe für eine Lächerlichkeit, für eine Verhöhnung der Opfer. Aber es sind eben keine Banken, für die sind dann gleich Milliarden da.</p>
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	<item>
		<title>Von: marc</title>
		<link>http://www.berlinstreet.de/1572/comment-page-1#comment-2749</link>
		<dc:creator>marc</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 11:22:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.berlinstreet.de/1572#comment-2749</guid>
		<description>Hat der Autor versucht, irgendwas negatives über Westerwelle zu schreiben und nichts finden können, oder wie ist dieser Artikel entstanden?

Mal im Ernst, ich verstehe die geäußerte Kritik nicht. Was ist an der Aussage &#039;Wir hoffen nicht, dass Bundesbürger betroffen sind.&#039; falsch? Ist das nicht ein ganz normaler Satz, den Politiker nach so einem Ereignis sagen?

Einige Sätze des Autors sprechen Bände und offenbaren tiefsitzende Vorurteile: &quot;Das Gegenteil hätte man selbst ihm nicht zugetraut. Aber diese Aussage zeigt das wahre Denken, genauso hätte er sagen können: »Es ist mir scheißegal«.&quot; Ich denke, es ist überflüssig zu erwähnen, dass dies sich nur im Kopf des Autors abspielt.

Ich habe auch nichts dagegen, wenn die deutsche Bevölkerung privat großzügig spendet. Aber muss man deshalb Steuergeld &quot;spenden&quot;? (Außerdem ist ja in den 100 Mio. von der Weltbank auch jede Menge deutsches Geld enthalten, was man fairerweise zu den 1 Mio. Soforthilfe addieren müsste.)

Oder soll Deutschland etwa &quot;Schiffe und Flugzeuge&quot; senden wie die USA? Natürlich macht Obama das! Haiti liegt doch direkt vor der Haustür.

Fazit: Es gibt genügend politische Punkte, für die man Westerwelle zu recht kritisieren kann. Man muss kein Zeug erfinden! ...und es kann ab und zu sinnvoll sein, die eigenen Vorurteile gegenüber dem politischen Gegner zu überdenken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hat der Autor versucht, irgendwas negatives über Westerwelle zu schreiben und nichts finden können, oder wie ist dieser Artikel entstanden?</p>
<p>Mal im Ernst, ich verstehe die geäußerte Kritik nicht. Was ist an der Aussage &#8217;Wir hoffen nicht, dass Bundesbürger betroffen sind.&#8217; falsch? Ist das nicht ein ganz normaler Satz, den Politiker nach so einem Ereignis sagen?</p>
<p>Einige Sätze des Autors sprechen Bände und offenbaren tiefsitzende Vorurteile: &#0187;Das Gegenteil hätte man selbst ihm nicht zugetraut. Aber diese Aussage zeigt das wahre Denken, genauso hätte er sagen können: »Es ist mir scheißegal«.&#0171; Ich denke, es ist überflüssig zu erwähnen, dass dies sich nur im Kopf des Autors abspielt.</p>
<p>Ich habe auch nichts dagegen, wenn die deutsche Bevölkerung privat großzügig spendet. Aber muss man deshalb Steuergeld &#0187;spenden&#0171;? (Außerdem ist ja in den 100 Mio. von der Weltbank auch jede Menge deutsches Geld enthalten, was man fairerweise zu den 1 Mio. Soforthilfe addieren müsste.)</p>
<p>Oder soll Deutschland etwa &#0187;Schiffe und Flugzeuge&#0171; senden wie die USA? Natürlich macht Obama das! Haiti liegt doch direkt vor der Haustür.</p>
<p>Fazit: Es gibt genügend politische Punkte, für die man Westerwelle zu recht kritisieren kann. Man muss kein Zeug erfinden! &#8230;und es kann ab und zu sinnvoll sein, die eigenen Vorurteile gegenüber dem politischen Gegner zu überdenken.</p>
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	<item>
		<title>Von: Paule</title>
		<link>http://www.berlinstreet.de/1572/comment-page-1#comment-2748</link>
		<dc:creator>Paule</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 08:46:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.berlinstreet.de/1572#comment-2748</guid>
		<description>Westerwelle ist eben ein verzogenes,  Muttersöhnchen, der gelernt hat mit seinen Ellbogen umzugehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Westerwelle ist eben ein verzogenes,  Muttersöhnchen, der gelernt hat mit seinen Ellbogen umzugehen.</p>
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