Going Underground
Ab dem 31. Januar läuft in den U-Bahnen wieder eine Woche lang die Kurzfilmreihe »Going Underground«. Sie steht für die Idee, Kurzfilme und Kurzfilmkultur in den Alltag zu transportieren und einem großen Publikum näher zu bringen. An die Zeiten, in denen Kurzfilme als Vorfilm im Kino zu sehen waren, kann sich kaum noch jemand erinnern. Was lag also näher, als das Programm des Berliner Fensters, das täglich von mehr als 1,5 Millionen Menschen gesehen wird, mit einem jährlichen Kurzfilmfestival zu bereichern.
Innerhalb von vier Jahren hat sich Going Underground, das weltweit erste Filmfestival in einer U-Bahn, zum wohl weltweit größten Publikumsfestival entwickelt, das Menschen quer durch alle Altersgruppen, Kulturen und sozialen Schichten, Kurzfilme präsentiert. In den kalten Februartagen, kurz vor der glitzernden Berlinale, heißt es auch 2006 wieder: Going Underground.
Going Underground 6 startet mit den Filmen: Hundeleben, Regie: Veit Helmer (D) und Scenic View, Regie: Brandan Shakley (CAN). Die Filme laufen von 4.00 bis 14.00 Uhr in allen U-Bahnen. Danach geht es weiter mit Deutschland 06, Regie: Oliver Scherz (D) und E-Mail Damals, Regie: Johan Karrento (Finland).
Zusätzlich zur »normalen« Going Underground Schleife wird während der so genannten Underground Hours das Berliner Fenster zweimal täglich für jeweils eine Stunde zum fahrenden Kino, denn alle Festivalbeiträge werden non stop – ohne Werbe- und Infounterbrechung – gezeigt.
Von: Aro Kuhrt
(29. Januar 2007)
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Es geschah in Berlin am 04.02. |











