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Es ist das Ende!

Es ist das Ende!

Berlin liegt am Boden. Nichts geht mehr. Die Bürgersteige sind entweder eisglatt, zugematscht oder voll harter Schneemasssen. Oder alles zusammen. In Radio- und Fernseh-Interviews sprechen befragte Bürger von »Katastrophe«, »es ist nicht mehr auszuhalten« usw. Ja, es ist wirklich schlimm. Viel besser wäre mal ein ordentliches Erdbeben wie neulich in Haiti, eine richtige Hungersnot mit Tausenden von Opfern oder besser noch ein Vulkanausbruch. Lawinen sind bei uns ja weniger zu erwarten und auch die letzte Sturmflut ist schon wirklich lange her.

Da muss dann eben mal der Winter herhalten. Sorry, der katastrophale Winter, der nicht mehr auszuhalten ist und die Menschen in die Verzweiflung treibt.
Fehlt noch was? Ach ja. Wetten, dass in sechs Monaten wieder von Katastrophe die Rede ist? Dann ist es zu heiß.
Ach, wir haben es wirklich nicht leicht.


Von: Aro Kuhrt

(5. Februar 2010)

KOMMENTARE:

  1. Judith am 6. Februar 2010 um 18:39 Uhr

    Oh ja und erst auf dem Land, wo wir beinahe gänzlich abgeschnitten sind vom »Leben«, die volle Katastrophe, vorm Kamin sitzen, ins Feuer starren und Kaffee und Kuchen essen vor Verzweiflung. Ich weiß nur nicht, was dieser Winter eigentlich hier will, es ist doch Klimaerwärmung befohlen…






Pinox

Es geschah in Berlin am 12.03.

  • 1920 Kapp-Putsch: Versuch von Freikorps-Angehörigen der Brigaden Ehrhardt und Löwenfeld, die Ebert-Regierung zu stürzen. Durch den von Gewerkschaften organisierten Generalstreik fiel der Putsch nach vier Tagen in sich zusammen.
  • 1935 In Berlin wird Rundfunk erstmals über Drahtfunk verbreitet. Über die Fernsprechleitung sollten drei Rundfunkprogramme gesendet werden.
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