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  • Die Polizei zieht sich zurück

    Die Polizei hat ein Problem: Wenn es Nacht wird in den Berliner Straßen, fühlt sie sich nicht mehr sicher. Denn immer weniger von ihren Beamten sind dann noch im Einsatz, was die bösen Menschen ausnutzen. Und so kam es in den vergangenen Wochen immer wieder zu Situationen, in denen die Polizei machtlos zusehen musste, wie Randalierer ihr Werk verrichteten, ohne dafür belangt zu werden.

    • Ende März gab es mehrmals Krawalle von ca. 200 Autonomen in Friedrichshain, bei denen die Polizei erst nach einer Stunde zaghaft einschritt.
    • Am 24. März stießen nach dem Fußballspiel Türkei-Griechenland Fans beider Mannschaften auf dem Kudamm aufeinander. Nur 30 Beamte mussten sie auseinander halten.
    • Am 31. März wollen sich Autotuner in Marzahn ein Rennen mit etwa 200 Fahrzeugen liefern. die 27 Polizisten stehen 400 Leuten gegenüber und sind völlig überfordert. Statt der angeforderten 30 Mann Verstärkung kommen gerade zehn, Kontrollen der Fahrer und Fahrzeuge werden daraufhin abgesagt.
    • Am 7. April werden in Gatow Osterfeuer entzündet. Als die Polizei eintrifft, wird sie von ca. 40 Betrunkenen angegriffen und muss sich mit gezogener Schusswaffe zur Wehr setzen. Auch hier kann keine Personalienüberprüfung stattfinden, weil keine Verstärkung kommt.
    • Vergangenes Wochenende feierten mehrere hundert Jugendliche im Volkspark Friedrichshain. Als die Polizei auftauchte, wurde sie mit Flaschen beworfen, Randalierer zündeten Müllkästen an. Doch festgenommen werden konnten sie nicht, da zu wenig Beamte vor Ort waren und auch keine Verstärkung kam.
    • Das selbe Bild einige Tage vorher im Mauerpark.

    Doch gelernt hat die Polizeiführung daraus nicht, stattdessen soll die Reserve in der Nacht sogar nochmal von 150 auf 60 verringert werden. Vielleicht um den vielen Hartz-IV-Empfängern eine Möglichkeit zu geben, sich nach den Frust von der Seele zu randalieren.


    Artikel als PDF

    Von: Aro Kuhrt

    (17. April 2007)

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    KOMMENTARE:

    1. discordius am 17. April 2007 um 16:30 Uhr

      tja, sparen sparen sparen.
      super wenn man das wort im eigentlichen sinn gebraucht…
      aber sparen heißt nun mal, auf eine momentane ausgabe zugunsten einer zukünftigen verzichten. u . genau das geschieht hier nicht.
      hier heißt es ausschließlich verzichten und zwar auf innere sicherheit in den prekariatszonen, könnt sicher sein für ne randale in zehlendorf dahlem o.so wären genug polizisten da. sprech da aus erfahrung.
      fazit: das recht des stärkeren siegt über die stärke des rechts.





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