Klasse Aktion gegen die NPD
Zwar nicht Berlin, sondern Dresden, aber als Beispiel antifaschistischer Zivilcourage gut geeignet: Die zwei führenden NPD-Funktionäre Holger Apfel und Alexander Delle wurden nach ihrer Anmeldung in einem Holiday-Inn-Hotel in Dresden von dessen Geschäftsführer Johannes H. Lohmeyer wieder ausgeladen.
Auszüge aus seinem Brief:
Wir … sind einigermaßen erstaunt, dass Sie ausgerechnet ein amerikanisches Hotelunternehmen mit ausländisch klingendem Namen bevorzugen.
Da Sie in unserem Hause nicht willkommen sind und ich es auch meinen Mitarbeitern nicht zumuten kann, Sie zu begrüßen und zu bedienen, haben wir hotel.de gebeten, die Buchung zu stornieren.
Sollte dies aus vertraglichen Gründen nicht möglich sein, darf ich Sie darauf hinweisen, dass ich sämtliche in unserem Hause durch Sie getätigten Umsätze unmittelbar als Spende an die Dresdner Synagoge weiterleiten werde. Betrachten Sie dies als kleinen Beitrag zur Wiedergutmachung für die Schäden, die Ihre damaligen Gesinnungsgenossen der Synagoge und vor allem ihren früheren Besuchern zugefügt haben.
In der Hoffnung, dass Sie eine zu Ihnen passende Unterkunft finden und uns Ihr Besuch erspart bleibt verbleiben wir.
Es ist schön, wenn man sieht, dass es ab und an auch aus Kreisen der Wirtschaft mal ein Zeichen gegen Neonazismus gesetzt wird, das nicht nur symbolischer Natur ist.
Von: Aro Kuhrt
(24. Oktober 2007)
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Es geschah in Berlin am 08.02. |












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