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  • Klasse Aktion gegen die NPD

    Zwar nicht Berlin, sondern Dresden, aber als Beispiel antifaschistischer Zivilcourage gut geeignet: Die zwei führenden NPD-Funktionäre Holger Apfel und Alexander Delle wurden nach ihrer Anmeldung in einem Holiday-Inn-Hotel in Dresden von dessen Geschäftsführer Johannes H. Lohmeyer wieder ausgeladen.

    Auszüge aus seinem Brief:

    Wir … sind einigermaßen erstaunt, dass Sie ausgerechnet ein amerikanisches Hotelunternehmen mit ausländisch klingendem Namen bevorzugen.
    Da Sie in unserem Hause nicht willkommen sind und ich es auch meinen Mitarbeitern nicht zumuten kann, Sie zu begrüßen und zu bedienen, haben wir hotel.de gebeten, die Buchung zu stornieren.
    Sollte dies aus vertraglichen Gründen nicht möglich sein, darf ich Sie darauf hinweisen, dass ich sämtliche in unserem Hause durch Sie getätigten Umsätze unmittelbar als Spende an die Dresdner Synagoge weiterleiten werde. Betrachten Sie dies als kleinen Beitrag zur Wiedergutmachung für die Schäden, die Ihre damaligen Gesinnungsgenossen der Synagoge und vor allem ihren früheren Besuchern zugefügt haben.
    In der Hoffnung, dass Sie eine zu Ihnen passende Unterkunft finden und uns Ihr Besuch erspart bleibt verbleiben wir.

    Es ist schön, wenn man sieht, dass es ab und an auch aus Kreisen der Wirtschaft mal ein Zeichen gegen Neonazismus gesetzt wird, das nicht nur symbolischer Natur ist.


    Artikel als PDF

    Von: Aro Kuhrt

    (24. Oktober 2007)

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    KOMMENTARE:

    1. Jutta Hennig am 4. November 2007 um 23:04 Uhr

      Einfach nur schön!!! Danke





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    Es geschah in Berlin am 08.02.

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  • 1947 Als die aus Holz errichtete Gaststätte Karlslust in Hakenfelde abbrennt, kommen 80 Gäste ums Leben, 150 werden verletzt.
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