Startseite
SUCHE: (Groß-/Kleinschreibung beachten!)
Twitter RSS-Feed
  • Weblog
    Taxi-Weblog
    Erinnerungen
    Berlin
    Orte
    Geschichte
    Typen
    Spaziergänge
    Internet
    Medien
    Podcast
    Persönlichkeiten
    Maueropfer
  • »Scheiß Privatsender«

    Es gibt Programme, die in einigen Sendern verstärkt kommen, von denen ich erhebliche Gefahren für die Erziehung der Jugend ausgehen sehe«, sagte Günther Oettinger, Ministerpräsident von Baden-Württemberg gestern. Schon vorher sprach er bei einer Veranstaltung seiner CDU von »Scheiß Privatsendern« und meinte damit vor allem RTL II und Super RTL. Nun kann man zwar über deren Qualität sicher verschiedener Meinung sein, aber denkt denn dieser Mann wirklich, dass alle nur Arte sehen wollen?

    Wie es im Moment Mode ist, hat Oettinger dabei natürlich vor allem das Wohl der Jugend im Blick. Es sei notwendig, eine Debatte anzustoßen und den Jugendschutz im Fernsehen anzumahnen. Leider hat er nicht ausgeführt, was er genau kritisiert. Die dämlichen Soaps am Nachmittag? Die zum hundertsten Mal gezeigten Actionfilme? Die Softpornofilme in den Nachtstunden? All das ist zwar sicher niveaulos, aber eben Teil der heutigen Realität. Freundlicherweise weist er noch darauf hin, dass er ein Verbot nicht für ein geeignetes Mittel dagegen hält. Gleichzeitig fordert Oettinger aber die Wirtschaft indirekt zum Boykott dieser Sender auf. Wer denkt denn da gleich an die Nazi-Verharmlosung vom letzten April, als er in einer Rede den Nazirichter Filbinger als Gegner des NS-Regimes bezeichnete. Demokratischen Denken ist eben relativ.


    Artikel als PDF

    Von: Aro Kuhrt

    (9. Januar 2008)

    Ähnliche Artikel:

    Stichworte:

    , ,

    KOMMENTARE:

    1. M. Möhling am 10. Januar 2008 um 11:46 Uhr

      Witzig ist, dass es seinerzeit sein Parteifreund Helmut Kohl war, der das Privatfernsehen durchdrückte, um die Macht des öffentlich-rechtlichen Rotfunks zu brechen. Die Geister die man rief, möchte man jetzt los werden.

    2. dieter am 27. Januar 2008 um 19:04 Uhr

      richtig@m.möhling
      die cdu hat damals die privaten durchgedrückt
      es lebe der öffentlich-rechtliche rundfunk!
      soll doch herr öettinger die privaten wieder “verstaatlichen”, mir wärs recht





       Pinox

    Maulkorb für die Maus

    Maulkorb für die Maus thumbnail

    Es geschah in Berlin am 08.02.

  • 1919 Bei Auseinandersetzungen zwischen Regierungstruppen und Arbeitslosen kommen in der Weinmeisterstraße in Mitte zwölf Menschen ums Leben.
  • 1947 Als die aus Holz errichtete Gaststätte Karlslust in Hakenfelde abbrennt, kommen 80 Gäste ums Leben, 150 werden verletzt.
  • 1949 Die Berliner Universität Unter den Linden wird in "Humboldt-Universität zu Berlin" umbenannt.
  • 1978 Vor der Gedächtniskirche verbrennen sich der 29-jährige Helmut Kleinknecht und die 24-jährige Erika Ruppert aus Protest gegen den Hunger in der Welt.
  • 1981 Unbekannte knacken die Rohrpostleitung der Berliner Spielbank und fangen Geldbomben mit 562.000 DM ab.
  • Letzte Kommentare


  • Die Geschichte der Brunnenstraße Eine Reise durch die Ackerstraße
    Wandbilder Berlin Taxi-Weblog
  • Stichworte



  • Andere interessante Blogs und Websites:

  • LINKTAUSCH?
  • SPEZIELL BERLIN
    ADMIN    185 Abfragen in 0,951 Sekunden