»Gewaltkriminalität geht zurück«
Merkwürdige Berichterstattung heute in der Berliner Zeitung: In einem Artikel im Lokalteil wird erklärt, dass es in Berlin 2007 etwas weniger Kriminalität gab, als vorher. Wie zum Hohn stehen rund um diesen Text sechs weitere Artikel, die von zahlreichen Gewalttaten am vergangenen Wochenende berichten.
Da schlugen vier Jungs in Spandau einen 16-Jährigen zusammen. In Reinickendorf wurde aus einer ca. 40 Mann starken Gruppe ein Jugendlicher mit einer Eisenstange zusammengeschlagen. Zwei andere Jugendliche konnten in Kaulsdorf festgenommen werden, nachdem sie die Scheiben einer Bushaltestelle zerstört hatten. Die Scheiben einer Straßenbahn wurden in Marzahn eingeworfen, in Lichtenberg und Hohenschönhausen die Scheiben von BVG-Bussen.
Bei einer Schlägerei lebensgefährlich verletzt wurde ein Mann in Marzahn. Nur durch eine Notoperation konnte das Opfer einer Messerstecherei in Mariendorf gerettet werden, auch in Reinickendorf Süd wurde ein Mann bei einer Auseinandersetzung niedergestochen, ein anderer mit einer Flasche schwer verletzt.
Am meisten aber war im beschaulichen Friedrichshagen los. Insgesamt vier Polizeieinsätze gab es hier, bei Schlägereien wurden mehrere Jugendliche verletzt, einer von ihnen schwer. Auch eine Straßenbahnfahrerin wurde angegriffen.
Aber ansonsten war es ein friedliches Wochenende…
Von: Aro Kuhrt
(28. Januar 2008)
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Es geschah in Berlin am 08.02. |











