Deutschlandhalle zerstört, Rolling Stones tot

Es sollte der Höhepunkt ihrer Jubiläumstour werden – heraus kam aber eine Katastrophe: Als die berühmte Rockband Rolling Stones gestern ihr Abschiedskonzert in der Berliner Deutschlandhalle geben wollten, stürzte die Decke ein und begrub die Band sowie alle Fans unter sich, die etwa im selben Alter waren.
75 Jahre lang gab es die Rolling Stones, genauso lange wie die Deutschlandhalle. Weil sie hier bereits 1936 ihren großen Erfolg „Brown Sugar“ feierten (ein Tribut an Hitler, was ihnen später peinlich war), war die Band eng mit diesem Ort verbunden.
Damals jedoch war die tragende Konstruktion noch hart wie Kruppstahl und die Band flink wie Windhunde. Daran erinnerte Frontmann Mick Jagger, der zäh wie Leder zum Abschiedskonzert lud. Dass es ein Abschied für immer werden würde, ist nun die Tragik der Geschichte.

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