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	<title>Kommentare zu: 1936: Deutsche Luftfahrtsammlung in&#160;Moabit</title>
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	<description>Berlin für Neugierige</description>
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		<title>Von: Der ULAP &#171; Moabit News</title>
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		<dc:creator>Der ULAP &#171; Moabit News</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 17:57:06 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Im Februar 1933 übernahm die SA ein Teil des Geländes und richtete unter dem Restaurant im Glaspalast ein sogenannten »wildes KZ« ein. Es gibt zahlreiche Berichte von Antifaschisten, die hierher verschleppt und teilweise über Monate gefoltert wurden. »Dort feierte der Sadismus seine Orgien, und man sah, wie die Gefangenen mit blutunterlaufenen Striemen auf dem Rücken aus den Folterkellern herausgebracht wurden« (Werner Rosenstock). Kurt Fischer, Vorsitzender der Sozialistischen Arbeiterjugend in Moabit: »Nach den März-Wahlen 1933 wurde eine große Gruppe aktiver Sozialdemokraten der SPD des Bezirks Mitte zum ULAP-Gelände verschleppt und dort misshandelt.« Bald verließen die Gefangenen das Gelände nur noch als Leiche oder wurden der Gestapo überführt. Während in den Keller gefoltert und getötet wurde, freuten sich die Berliner ab 1936 im Glaspalast über die »Deutsche Luftfahrt-Sammlung«. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Im Februar 1933 übernahm die SA ein Teil des Geländes und richtete unter dem Restaurant im Glaspalast ein sogenannten »wildes KZ« ein. Es gibt zahlreiche Berichte von Antifaschisten, die hierher verschleppt und teilweise über Monate gefoltert wurden. »Dort feierte der Sadismus seine Orgien, und man sah, wie die Gefangenen mit blutunterlaufenen Striemen auf dem Rücken aus den Folterkellern herausgebracht wurden« (Werner Rosenstock). Kurt Fischer, Vorsitzender der Sozialistischen Arbeiterjugend in Moabit: »Nach den März-Wahlen 1933 wurde eine große Gruppe aktiver Sozialdemokraten der SPD des Bezirks Mitte zum ULAP-Gelände verschleppt und dort misshandelt.« Bald verließen die Gefangenen das Gelände nur noch als Leiche oder wurden der Gestapo überführt. Während in den Keller gefoltert und getötet wurde, freuten sich die Berliner ab 1936 im Glaspalast über die »Deutsche Luftfahrt-Sammlung«. [&#8230;]</p>
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		<title>Von: Manfred Schur</title>
		<link>http://www.berlinstreet.de/652/comment-page-1#comment-1595</link>
		<dc:creator>Manfred Schur</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Oct 2008 18:07:54 +0000</pubDate>
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		<description>Vielen Dank für diesen ausführlichen Abriß über die Deutsche Luftfahrsammlung. Ich hatte noch als Kind die Möglichkeit und das Vergnügen, diese Ausstellung besuchen zu können.Ich habe sie noch heute vor Augen und bin dann noch immer von dem damaligen Umfang, der Größe und der Art der Präsentierung eingenommen. Immer noch sehe ich die DO X vor Augen, die man über eine, mir damals riesig erscheinende Metalltreppe betreten durfte, um einen Blick in das Cokpit werfen zu können (Steuerhörner aus Holz)  und in den Passagierraum (Polstersessel), um dann auf der anderen Seite an einer ebensolchen Metalltreppe wieder hinunter zu gehen. Wie haben sie dieses Riesending nur hier hereinbekommen, habe ich mich damals gefragt. Wie damals in allen Museen  üblich, herrschte eine straffe Aufsicht, und auch hier trugen die Aufseher eine uniformähnliche Dienstkleidung mit einer steifen Dienstmütze. Als ich an einem wunderschönen Modell einer He 111 das Bug-MG berührte um festzustellen, ob es auch beweglich sei, donnerte mir die Stimme der Ordnungsmacht entgegen, wie es heute wohl nicht mehr angebracht wäre. Ich habe den Untergang dieser Sammlungen stets bedauert und echt nachgetrauert - allein schon wegen der DO X.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für diesen ausführlichen Abriß über die Deutsche Luftfahrsammlung. Ich hatte noch als Kind die Möglichkeit und das Vergnügen, diese Ausstellung besuchen zu können.Ich habe sie noch heute vor Augen und bin dann noch immer von dem damaligen Umfang, der Größe und der Art der Präsentierung eingenommen. Immer noch sehe ich die DO X vor Augen, die man über eine, mir damals riesig erscheinende Metalltreppe betreten durfte, um einen Blick in das Cokpit werfen zu können (Steuerhörner aus Holz)  und in den Passagierraum (Polstersessel), um dann auf der anderen Seite an einer ebensolchen Metalltreppe wieder hinunter zu gehen. Wie haben sie dieses Riesending nur hier hereinbekommen, habe ich mich damals gefragt. Wie damals in allen Museen  üblich, herrschte eine straffe Aufsicht, und auch hier trugen die Aufseher eine uniformähnliche Dienstkleidung mit einer steifen Dienstmütze. Als ich an einem wunderschönen Modell einer He 111 das Bug-MG berührte um festzustellen, ob es auch beweglich sei, donnerte mir die Stimme der Ordnungsmacht entgegen, wie es heute wohl nicht mehr angebracht wäre. Ich habe den Untergang dieser Sammlungen stets bedauert und echt nachgetrauert &#8211; allein schon wegen der DO X.</p>
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