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  • Einblicke in Stasi-Überwachung

    Einblicke in Stasi-ÜberwachungAusstellung zeigt Observationsgeräte – von der Gießkannen-Kamera bis zum Wanzen-Füller. Mit welchem Einfallsreichtum und Erfindergeist das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) vorging, um die eigene Bevölkerung in der ehemaligen DDR überwachen zu lassen, ist jetzt bei einer neuen Ausstellung in der Gedenkstätte Hohenschönhausen zu sehen. Unter dem Titel »Verdeckt und Getarnt« werden die geheimen Ausspähungsmethoden der Stasi beschrieben, die von Telefonmitschnitten über heimliche Wohnungsdurchsuchungen bis hin zu sogenannten »Sonderleerungen« öffentlicher Briefkästen reichten. Aus der Fülle der Stasi-Observationsgeräte sind unter anderem eine »Gießkannen-Kamera« und ein »Wanzen-Füller« zu sehen.
    Die Überwachungsgeräte der Stasi wurden vom Operativ-Technischen Sektor im ehemaligen Sperrbezirk in Hohenschönhausen entwickelt. 1.100 Mitarbeiter waren hier für die Anfertigung von Geheimdiensttechnik verantwortlich. Sie bauten zum Beispiel versteckte Fotoapparate, Einbruchswerkzeug oder sogenannte Container zum heimlichen Transport von Agentenmaterial. Auch die Geräte, mit denen die Stasi in der DDR täglich 90.000 Briefe öffnete, wurden hier hergestellt. Über Devisen-Sonderkonten beschaffte die Stasi auch Kameras und Tonbandgeräte aus Japan oder den USA.

    Die Ausstellung ist noch bis Ende Juli von 9 bis 18 Uhr in der Gedenkstätte Hohenschönhausen zu sehen.
    Genslerstr. 66, 13055 Berlin
    www.stiftung-hsh.de
    Der Eintritt ist frei.


    Artikel als PDF

    Von: Aro Kuhrt

    (6. Juni 2008)

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    KOMMENTARE:

    1. Manfred Zimmermann am 26. Mai 2009 um 11:43 Uhr

      Wohin muss ich mich wenden um zu erfahren, ob über meine Person eine Stasi-Akte existiert?

    2. Aro Kuhrt am 27. Mai 2009 um 01:44 Uhr

      Hallo,
      ich würde mich an die Birthler-Behörde wenden:
      http://www.bstu.bund.de

      Tschüss
      Aro Kuhrt





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