Feuerfuchsig

FeuerfuchsigIn grauer Internetvorzeit, vor etwa 14 Jahren, war man froh, wenn Browser die besuchten Webseiten überhaupt einigermaßen so darstellten, wie sie eigentlich aussehen sollten. Damals waren wir noch mit dem „Netscape Navigator“ unterwegs, das Modem machte lustige Geräusche und manchmal dauerte es auch eine ganze Minute, bis eine Seite komplett aufgebaut war.
1995 kam der „Internet Explorer“ (IE) auf dem Markt, der aufgrund seiner engen Verzahnung mit dem Betriebssystem Windows bald auf über 90 Prozent aller Computer lief. Lange Zeit änderte sich daran nicht viel, außer dass Apple sowie eine norwegische Firma die Browser Safari und Opera herausbrachten. Da der eine aber nicht auf Windows-Rechnern lief und der andere kostenpflichtig war, hatte der Internet Explorer faktisch ein Monopol.
Im Winter 2004 erschien dann ein neuer Browser in der 1. Version. Der Firebird wurde bald in Firefox umbenannt, und in Deutschland steigt seine Beliebtheit seither immer weiter, mittlerweile hat er hier eine Verbreitung von 25 bis 30 Prozent. Der Firefox hat gegenüber der großen Konkurrenz einige wichtige Vorteile. Zum einen ist er wesentlich sicherer, da er nicht so eng mit dem Betriebssystem verbunden ist und dadurch nicht so einfach als Einfalltor von Angriffen dienen kann. Er ist viel schneller und hat wesentlich mehr Funktionen als der IE. Durch die Beteiligung zahlreicher Privatleute wurden schon hunderte Erweiterungen für den Browser geschrieben, die seine Funktionen schon fast unüberschaubar machen. Auch das Aussehen des Browsers kann man über Dutzende von „Themes“ selber bestimmen.
Heute kommt nun die Version 3 des Firefox heraus. Natürlich ist auch sie wieder kostenlos und sie hat zahlreiche Neuerungen. Es macht Spaß, sie zu entdecken und anzuwenden. Und nach ein paar Stunden Arbeit mit dem neuen Browser kann man sich kaum noch vorstellen, wie es damals mit dem Netscape Navigator war.
Die neuen Funktionen im Verhältnis zur Version 2 betreffen zum einen die Sicherheitseinstellungen. Schon mit einem Klick in die Adressleiste wird gezeigt, ob es sich um eine verschlüsselte Verbindung handelt, ob Cookies gespeichert werden (und welche) und ob die Website überhaupt die ist, die sie vorgibt zu sein. Hier gibt es zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten.
Hervorragend verbessert wurde auch die Verwaltung von Lesezeichen (Favoriten). Ist man auf einer Seite, kann man sie mit einem einzigen Mausklick in die Lesezeichenliste aufnehmen. Gleichzeitig kann man ihnen Schlagworte zuweisen, die man bei einer späteren Suche einfach in die Adressenzeile eingibt. Oder die intelligenten Lesezeichen: Schon beim Eingeben eines Begriffs aus einem Domainnamen werden Vorschläge gemacht aus der Liste der bereits besuchten Websites.
Die Version 3 des Firefox hat Dutzende neue Funktionen, die man erstmal alle entdecken muss. Vorgestellt werden sie z.B. auf der Website „Mit Firefox per Du„, in denen sie auch in kleinen Videos vorgestellt werden.

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