Die alte US-Botschaft
Als die neue Botschaft der USA am 4. Juli neben dem Brandenburger Tor eingeweiht wurde, sprach die Presse davon, dass sie nun endlich an den historischen Standort zurückgekehrt wäre. Dabei wurde das alte Gebäude, das Palais Blücher, nur vom April 1939 bis Ende 1941 genutzt, mit der Kriegserklärung der Nazis an die USA wurde sie geschlossen. Im Krieg stark beschädigt lag sie nach der Teilung Deutschlands genau auf dem Grenzstreifen, 1957 ließ die DDR sie abreißen.
Ab 1977 gab es auch eine US-Botschaft in der DDR. Sie war untergebracht in der Neustädtischen Kirchstraße 4-5 im Gebäude des ehemaligen Warenhauses für Armee und Marine, seit 1935 das Haus des Deutschen Handwerks- und Gewerbekammertages, gebaut 1887. Seit den Anschlägen 2001 in New York wurde das Gebäude besonders gesichert, mit Betonbarrieren, automatischen Autosperren, Kameras und Sicherheitszäunen. Seit dem Umzug an den Pariser Platz werden die Sicherungsanlagen abgebaut. Ein bisschen war am 4. Juli aber noch vorhanden.
Von: Aro Kuhrt
(10. Juli 2008)
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Es geschah in Berlin am 08.02. |







































