Startseite
SUCHE: (Groß-/Kleinschreibung beachten!)
Twitter RSS-Feed

Museum für Kommunikation

Blick in die MuseumshalleAls Heinrich von Stephan 1872 in der Leipziger Straße ein Postmuseum gründete, sollten darin eigentlich die Postbeamten geschult werden. Eine Öffnung für die übrige Bevölkerung war nicht vorgesehen. Doch das Interesse war so groß, dass zwei Jahre später auch das gemeine Volk eingelassen wurde, wenn auch vorerst nur an zwei Tagen in der Woche. Schon wenige Jahre später reichten die Räume nicht mehr aus und so wurde 1893 der Neubau an der Ecke Leipziger / Mauerstraße errichtet. Dort befindet sich bis heute das Museum für Kommunikation. Wie die gleichnamigen Einrichtungen in Frankfurt/Main, Nürnberg und Hamburg wird das Berliner Haus von der Museumsstiftung der Deutschen Post und der Telekom betrieben. Das hat den Vorteil, dass der Eintritt kostenlos ist.

Das Kommunikationsmuseum bietet dem Besucher einige imposante Einblicke in die Welt des gegenseitigen Austauschs, auch wenn dieser manchmal nur einseitig und nicht immer freiwillig war - wie eine Sonderausstellung über Abhöranlagen der Stasi deutlich machte.
Eine komplette PostkutscheDie Dauerausstellung behandelt die verschiedenen Formen der Kommunikation: Die ersten Briefmarken werden ebenso gezeigt wie die bekanntesten ("Blaue Mauritius"), man erfährt in kurzen Sätzen die wichtigsten Stationen in der Entwicklung der Telegrafie, des Telefons, der Briefbeförderung. Nur die neuesten Formen sind den Ausstellungsmachern wohl noch zu neu: Internet und Satellitenfunk werden nur ganz am Rande behandelt. Dafür erfährt der Besucher etwas darüber, wie die Befehle der Generäle und Offiziere während alter Schlachten per Trompeten, Trommeln und Flaggen weitergegeben wurden.
Das Museum für Kommunikation setzt vor allem auf originale Exponate. Besonders anschaulich wird damit die Entwicklung des Telefons nachgezeichnet, das Schmuckstück aber ist zweifellos eine alte Postkutsche. Sie hängt in voller Größe an der Decke, sämtliche Teile einzeln, so dass der komplette Aufbau dieses Fahrzeugs sichtbar wird.
Der Clou des Museum ist ein Roboter, der in der Haupthalle die Besucher begrüßt und ansonsten selbstständig mit einem Ball spielt.

Museum für Kommunikation
Leipziger Str. 16 / Mauerstraße
10117 Berlin
Tel. 030 - 20 29 40
Di bis Fr 9-17 Uhr
Sa, So 11-19 Uhr
Eintritt 3,00 €, ermäßigt 1,50 €
Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis einschl. 15 Jahre sowie betreute Schulklassen.
www.museumsstiftung.de

Es geschah in Berlin am 03.09.

  • 1911 Riesige Friedens-Kundgebung mit 200.000 Teilnehmern im Treptower Park.
  • 1923 Einweihung des ersten Teils des Westhafens mit vorerst zwei Hafenbecken.
  • 1926 Eröffnung des Funkturms.
  • 1939 Die Kriegserklärung Frankreichs und Großbritanniens trifft in Berlin ein.
  • 1971 Die Botschafter der drei West-Alliierten sowie der UdSSR unterzeichnen das Viermächte-Abkommen, das 1972 in Kraft tritt. Es schreibt den Status quo in beiden deutschen Staaten fest und enthält Gewaltverzichts-Erklärungen beider Seiten.
  • 1989 Bei einem Kunstraub im Schloss Charlottenburg werden u.a. die Spitzweg-Gemälde "Der arme Poet" und "Der Liebesbrief" gestohlen.

  • Die Geschichte der Brunnenstraße Eine Reise durch die Ackerstraße
    Wandbilder Berlin Taxi-Weblog