Flüge über Moabiter Mauern

Dieses Buch von Traude Bührmann gibt einen Einblick in die Leben zweier leidenschaftlicher Frauen auf dem Hintergrund der politischen Repression der 1970er Jahre.
Im Gerichtssaal begegnen sie sich zum ersten Mal: Die eine ist der Unterstützung einer „kriminellen Vereinigung“ angeklagt, die andere unterwegs als feministische Journalistin und Zuschauerin im Prozess. Mit der persönlichen Einladung Katharinas: „Ach, komm doch mal, ich bin doch immer zu Hause…“ und den darauf folgenden Besuchen und Briefen beginnt die bewegende Annäherung der beiden Frauen – über alle Mauern hinweg.

„Wer schreibt unsere Geschichte, wenn nicht wir selbst…“, war für die Autorin Ausgangspunkt zu dieser „Liebesgeschichte – wahr erfunden gesponnen gelebt gedacht erinnert“. Von daher versteht sich diese persönliche und dokumentarische Erzählung als Teil aktueller lesbischer Geschichte.

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Orte

Brecht-Haus

Das Brecht-Haus in der Chausseestraße 125 war von 1953 an bis zu ihrem Tod das Wohnhaus von Bertolt Brecht (1956) und Helene Weigel (1971). Zuvor haben beide in der Berliner Allee 185 gewohnt. Brecht war […]

Orte

Die Pudelbar

Im November 1962 öffnete in der Friedrichstraße 112a die Pudelbar, die in Ost-Berlin bald sehr beliebt wurde. Sie soll ihren Namen wegen eines kleinen schwarzen Pudels erhalten haben, der während der Renovierungasarbeiten den Bauarbeitern im […]

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Das Tabu

Es ist schon seltsam. Da wird man in der Öffentlichkeit mit fast jedem Thema konfrontiert, das es gibt, man kann dem kaum entkommen. „Ich hatte Sex mit meiner Mutter“, erfährt man nachmittags im Fernsehen, oder […]

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