Wandbild erinnert an Obdachlosen

Am vergan­ge­nen Donners­tag wurde an der Haus­wand der Moabi­ter Levet­zow­straße 12 ein neues Wand­bild vorge­stellt. In diesem Haus befin­det sich die Zentrale Bera­tungs­stelle für Menschen in Wohnungs­not. Sie will mit dem Bild darauf hinwei­sen, dass viele Menschen ohne Obdach in Berlin oft einsam und namen­los ster­ben. “Das Bild soll die Würde obdach­lo­ser Menschen sicht­bar machen und an die schwere Lage erin­nern, in der sie sich befin­den”, erklärt Elfriede Brüning, Leite­rin der Bera­tungs­stelle. “Wir möch­ten außer­dem an das poli­ti­sche Ziel erin­nern, die Wohnungs­lo­sig­keit in Berlin zu been­den.”

Omar hatte mehr als 30 Jahre auf der Straße gelebt. In der Nacht des 31. Okto­ber 2019 starb er bei Minus­gra­den am Arnim­platz im Prenz­lauer Berg. Sein treuer Beglei­ter war der Hund “Mega­tatze”, den er oft liebe­voll “Mega” nannte.
Das Wand­bild des Street-Art-Künst­lers AKUT basiert auf einer Aufnahme der Foto­gra­fin Debora Ruppert.

Heiko Zapke

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https://youtu.be/awasLWoYaQk
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