Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) hat den Entwurf des ÖPNV-Bedarfsplans vorgelegt. Darin wird ein Ausblick gegeben, welche Ausbau-Projekte für Busse und Bahnen anstehen, in Planung oder schon im Bau befindlich sind.
Bisher wurde immer kommuniziert, dass die im September 2023 eröffnete Strecke der Straßenbahn M10 vom Hauptbahnhof zur Turmstraße nur ein Teilstück sei und dass sie bis zum Bahnhof Jungfernheide verlängert werden würde. Gebaut und eröffnet werden sollte sie in den kommenden Jahren.
Doch diese Planung ist nun offenbar vom Tisch. In dem Entwurf ist nur noch von einem Zeitraum 2031 bis 2035 die Rede. Erfahrungsgemäß verschieben sich solche Projekte dann jedoch noch weiter nach hinten.
Der Hintergrund ist, dass der Senat und seine BVG wegen der angespannten Haushaltslage sparen muss. So wird nicht nur diese geplante Erweiterung verschoben, sondern auch zahlreiche andere in Berlin. Manche geplanten Bahnstrecken wurden sogar komplett gestrichen. So ist zu befürchten, dass auch die Verlängerung in Berlin letztendlich Wunschdenken bleibt und nie realisiert wird.
Grafik: Ramboll / BVG

Schreibe den ersten Kommentar