Manchmal zieht es Berlin Street auch raus in die Welt. Sogar bis in den Weltraum. Wenn man nachts in den Himmel schaut, sieht man sie ziehen: Etwa 14.000 Satelliten umrunden mittlerweile die Erde. Manche ganz in der Nähe (ab 160 Kilometer Höhe), andere in 36.000 Kilometern Entfernung.
Dazu kommen über eine halbe Million Trümmerteile: Ausrangierte oder zerstörte Satelliten, Schutzhüllen sowie Reste von Raketenstarts rasen durch den Weltraum, deren Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt 28.000 km/h. Wenn sie auf einen Satelliten oder gar eine Raumstation treffen, sind schwere Schäden absehbar, bis hin zur Zerstörung.
Aus diesem Grund werden alle Gegenstände, die die Erde umrunden, registriert und beobachtet. Schon öfters musste die Internationale Raumstation ISS ihre Position ändern, damit es nicht zu einer Kollision kommt.
Auf der Website Stuff in Space kann jedes Einzelne dieser Teile live beobachtet werden. Zu jedem gibt es zusätzliche Informationen wie Höhe, Umlaufbahn und die Umlaufzeit. Außerdem die Internationale Bezeichnung und von welchem Projekt das jeweilige Teil stammt.
Auch alle aktiven Satelliten kann man sich dort in Echtzeit anschauen, ebenfalls mit erklärenden Informationen. Ob Galileo oder SpaceX, GPS-Satelliten oder das russische Positionssystem Glonass: Jedes einzelne Objekt kann auf seiner Flugbahn verfolgt werden.

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