Tschüss, Jürgen!

Erst im letzten Herbst habe ich dich noch als Stehauf-Männchen bezeichnet. Viele Jahre hast du versucht, dir trotz so vieler Widerstände deine eigene Existenz aufzubauen. Das habe ich sehr an dir bewundert. Doch immer wieder kam ein Rückfall, die Droge ließ dich nicht frei.
Und nun bist du gestorben, nicht an Drogen,  sondern an einem Magengeschwür.

Trauer ist mittlerweile ein viel zu oft missbrauchtes Wort. Aber ich trauere nun wirklich. Um dich.
Und ich hoffe, dass es dir endlich irgendwo besser geht, als in diesem Leben.

Tschüss.

image_pdfimage_print

4 Kommentare

  1. Immer traurig sowas.
    Ich kenne ihn nicht, hab nur den Artikel von dir gelesen, und jetzt doch irgendwie ein schlechtes Gewissen, nicht mal vorbeigeschaut zu haben bei ihm.

    • Liebe Jasmin,
      ich habe Jürgen sehr gemocht, war auch ein paarmal bei ihm zuhause. Sein Tod hat mich sehr getroffen. Aber oft, wenn ich am Bahnhof Zoo oder am Hauptbahnhof stehe, denke ich wieder an ihn.
      Er hatte viele Probleme, aber er war ein herzlicher Mensch.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*