Bücherverbrennung in Ost-Berlin

22 Jahre nachdem die Nazis auf dem Opernplatz die Werke unerwünschter Schriftsteller verbrannt hatten, gab es eine ähnliche Aktion im Ost-Berliner Stadtteil Buchholz (heute: Französisch Buchholz).

Die DDR-Nachrichtenagentur ADN schrieb damals:
„Schmutz- und Schundliteratur auf den Scheiterhaufen warfen die Schülerinnen, Schüler und Jungen Pioniere der 18. Grundschule in Berlin-Pankow (Buchholz) am Abend des Internationalen Kindertages 1955. Sie gaben damit den Auftakt für eine Welle von Elternversammlungen, in denen ein Verbot der Schund- und Schmutzliteratur für das Gebiet der Deutschen Demokratischen Republik und Groß-Berlin durch ein Gesetz gefordert wird.“

Wie man den Kindern damals wohl den Unterschied zwischen beiden Aktionen vermittelt hat?

Foto: Bundesarchiv, Bild 183–30858-001

Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

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