Spaziergänge

Zerbrochene Spiegel

Ich komme die Schnellerstraße herauf, vom S-Bahnhof Schöneweide. Vom Adler des Reiches ist an der Ex-Feuerwache Ecke Hasselwerderstraße nur noch ein Schatten im Giebel zu sehen. Kristina’s Haarstudio ist offen für Ihre Ideen, Lothar Bisky […]

Moabiter Orte

Arminius-Markthalle

Im 19. Jahrhundert gab es in Berlin zahlreiche offene Märkte. So auch in Moabit an der nordwestlichen Ecke Turm- und Stromstraße. Dieser zog später in den mittleren Teil des Kleinen Tiergartens und in den 1870er […]

Moabiter Orte

Poststadion

Von außen kaum sichtbar liegt das Poststadion etwas versteckt, eingebettet in den Fritz-Schloß-Park. Errichtet wurde es im Jahr 1929 für den Postsportverein Berlin, daher auch sein Name. Zuvor befand sich dort ein Exerzierplatz des Militärs. […]

Geschichte

Kinos in Moabit

Längst aus dem Bewusstsein verschwunden ist die gesamte Moabiter Kinokultur. Einst gab es hier 26 sogenannte Lichtspielhäuser, kein einziges davon hat überlebt, nichts erinnert heute noch daran. Auch die halbe Fassade des einstigen UFA Turm-Palastes […]

Moabiter Orte

Sozialgericht Berlin

In der Invalidenstraße 52, schräg gegenüber des Hauptbahnhofs, steht das Berliner Sozialgericht. Das Gebäude wurde 1874 als Verwaltungsgebäude der Berlin-Hamburger Eisenbahn-Gesellschaft errichtet. Daran erinnern noch die Figuren auf dem Dach. Architekt war Friedrich Neuhaus, der […]

Moabiter Orte

Der alte Borsigsteg

Der Borsigsteg wurde 1904-1906 als Fußgängerbrücke über die Spree errichtet und stellte eine Verbindung her zwischen Dortmunder und Flensburger Straße bzw. zwischen dem Moabiter Industriegebiet (um die heutige Essener Straße herum) und dem schnell wachsenden […]

Geschichte

Widerstand gegen den NS-Staat

In Moabit gab es unterschiedlichen Widerstand gegen die Nationalsozialisten. Hier existierte die gesamte Bandbreite der Opposition: Organisierte Kommunisten, bürgerliche und christliche Nazigegner, jüdischen Widerstand, aber auch Menschen, die ganz im Privaten geholfen haben. Natürlich waren […]

Moabiter Geschichte

Fernsprechamt Moabit

Außer dem Fernsprechamt Nordwest in der Levetzowstraße existierte auch das Fernsprechamt 2 in der Lübecker Straße, das später “Fernsprechamt Moabit” hieß.Seit den 1890er Jahren waren die Vermittlungsstellen in freien Räumen der bestehenden Postämter untergebracht. Doch […]

Geschichte

Einstiges jüdisches Leben

Im Südwesten von Moabit, dem Westfälischen Viertel sowie im Hansaviertel, gab es bis zur Nazizeit ein ausgeprägtes jüdisches Leben. Rundherum lebten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts tausende Jüdinnen und Juden. Drei Synagogen waren […]

Moabiter Geschichte

Die ADREMA

Die ADREMA war ein Industriebetrieb, der 1913 von Julius Goldschmidt gegründet worden war. Der Name ADREMA steht für „Adressiermaschinen“ und beschreibt dadurch das Hauptprodukt der Firma: Elektrisch betriebene Maschinen zum massenweisen Adressieren von Firmenpost. Nachdem […]

Menschen in Berlin

Oma Nethe

Trauer um Oma Nethe: Warum eine Beerdigung auch ein Freudenfest sein kann. Oma Nethe, so haben wir sie in unserer Familie genannt, war ein außergewöhnlich guter Mensch. Enkelkinder, Kinder, Nichte, Freunde und Bekannte kamen alle, […]

Menschen in Berlin

Amri, der Terrorist

Am 19. Dezember 2016 fuhr der Tunesier Amis Amri mit einem gestohlenen LKW am Breitscheidplatz in den Weihnachtsmarkt. 12 Menschen wurden dabei getötet, ein weiterer starb mehrere Jahre später an den Folgen der Tat. 55 […]

Taxi

Zicken

Es gibt Fahrgäste, auf die man gerne verzichten würde. Neben den üblichen Verdächtigen (Aggressive, Nazis, Gang-Typen und Kotz-Kandidaten) sind das Menschen, die offenbar mit ihrem Leben nicht so richtig klar kommen und deshalb auch anderen […]

Moabiter Leben

Evangelische Straßen

Moabit ist einer der protestantisch-christlichsten Stadtteile Berlins – zumindest auf der Straße. Zwar gibt es dort ein katholisches Kloster, eine Handvoll Moscheen, einen jüdischen Verein sowie mit der Christ Embassy eine Kirche im US-amerikanischen Stil. […]

Geschichte

Die Verleugneten

Seit gestern ist die Website „Die Verleugneten“ online. Sie ist Teil des Ausstellungsprojekts zu den im Nationalsozialismus als „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ Verfolgten und begleitet die Entstehung der geplanten Wanderausstellung. Im Mittelpunkt stehen die Betroffenen und […]