Das Landeslabor

An der Invalidenstraße 60, kurz vor dem Hauptbahnhof, stand eines der markantesten Gebäude Moabits. Es wurde 2025 entkernt und abgerissen. Hier befand sich von 1979 bis 2019 mit einem Labor- und Verwaltungsgebäude das Landeslabor Berlin, später Berlin-Brandenburg.

Rund 500 Angestellte haben dort im Auftrag des Senats zahlreiche Untersuchungen durchgeführt. Es wurde die Wasserqualität der Badeseen untersucht, Ursachen lokaler Ausbrüche von Krankheiten gesucht und auch zu den Tieren in den Zoos erstellten die WissenschaftlerInnen des Landeslabors Analysen. Gesundheitlicher Verbraucherschutz, umweltbezogener Gesundheitsschutz, Arzneimittelüberwachung, Veterinärwesen, Umweltüberwachung und vieles mehr sind die Aufgaben des Landeslabors. Im Landeslabor wird praktisch alles untersucht und beurteilt, womit Menschen in Berührung kommen – Lebensmittel, Hygieneartikel, Sand, Wasser und sogar die Luft.

Das Gebäude war für die MitarbeiterInnen sehr modern und interessant ausstattet. Wartebereiche in Edelholz, Bibliothek, ein Vortragssaal, in der Kantine Holzbänke und Haltestangen aus der S-Bahn.

Unmittelbar daneben befand sich bis zum Umzug des Landeslabors nach Adlershof auch die städtische Leichenhalle bzw. Rechtsmedizin in der Invalidenstraße.

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