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  • Leonhard Frank

    Lebensdaten: * 4.9.1882 (Würzburg) + 18.81961 (München)

    Informationen zur Person:
    Schriftsteller
    Linker Novellist, Erzähler und Dramatiker, »Revolutionär für die allgemeine Brüderlichkeit«

    Nach einem Studium der Malerei und Grafik in München zieht Frank 1910 nach Berlin, wo er 1914 sein erstes Werk »Die Räuberbande« veröffentlicht. Noch im selben Jahr wird das Buch mit dem Fontane-Preis ausgezeichnet.
    1915 Hochzeit mit Lisa Erdelyi. Da Leonhard Frank überzeugter Kriegsgegner ist, emigriert er kurze Zeit später nach Zürich.
    Hier veröffentlicht er 1918 seine Novellen gegen den Krieg: »Der Mensch ist gut«.
    Sofort nach dam Kriegsende geht er noch im November 1918 zurück nach Berlin. Hier beginnen seine produktivste Zeit, während der u.a. »Die Räuberbande« verfilmt wird. 1920 erhält Frank den Kleist-Preis für seine Novellen. Im Jahre 1927 wird die Erzählung »Karl und Anna« veröffentlicht.

    Mit seiner zweiten Frau Elena Marquenne flieht 1933 Leonhard Frank erneut aus Deutschland, erst wird Zürich, dann Paris sein Exil. Ein Jahr später wird er von den Nazis ausgebürgert, bis 1950 bleibt er staatenlos.
    1936 kann Leonhard Frank die »Traumgefährten« veröffentlichen.
    Mehrfach wird er in Frankreich interniert. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht flüchtet Leonhard Frank 1939 zu Fuß bis nach Südfrankreich, wo er in Marseille auf eine Ausreisemöglichkeit in die USA hofft. Stattdessen muss er quer durch Franco-Spanien nach Portugal, wo er im Oktober 1940 ein Schiff nach New York bekommt.

    Erst 1950 kehrt Leonhard Frank nach Deutschland zurück, wo 1952 seine Autobiografie »Links, wo das Herz ist« erscheint. Insgesamt veröffentlicht Frank 36 Werke.

    Viele weitere Informationen – inkl. Bibliografie – finden Sie auf der Website:
    leonhard-frank-gesellschaft.de

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  •    Pinox

    Die Fahne weht schon mal…

    Die Fahne weht schon mal… thumbnail

    Es geschah in Berlin am 17.05.

  • 1934 Der Zuzug nach Berlin ist nur noch nach vorheriger Zustimmung des zuständigen Arbeitsamtes möglich.
  • 1945 Der von der sowjetischen Militärregierung eingesetzte Magistrat nimmt seine Tätigkeit auf.
  • 1953 Erster Einsatz von S-Bahn-Zügen, die auf dem Weg vom Bahnhof Friedrichstraße nach Falkensee, Potsdam und Oranienburg nicht mehr in den West-Bezirken halten.
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