Denkmäler

Ernst-Thälmann-Denkmal

Es ist ein Gruß aus einer längst vergangenen Zeit. Monumental grüßt der einstige Vorsitzende der KPD, 50 Tonnen schwer, 14 Meter hoch und breit, mit der Faust, geschaffen vom sowjetischen Bildhauer Lew Jefimowitsch Kerbel. Im […]

Straßen

Straßenumbe­nennungen

Am Wochen­­ende wurde das Kreuz­berger Gröbenufer an der Spree umbenannt in May-Ayim-Ufer. Seit 1895 nach dem brandenburgisch-preußischen Kolonialpionier benannt, erinnert der Name nun an eine Aktivistin gegen Kolonialismus und Rassismus. May Ayim war Mitbegründerin der […]

Straßen

Straßenumbe­nennungen

Am Wochen­­ende wurde das Kreuz­berger Gröbenufer an der Spree umbenannt in May-Ayim-Ufer. Seit 1895 nach dem brandenburgisch-preußischen Kolonialpionier benannt, erinnert der Name nun an eine Aktivistin gegen Kolonialismus und Rassismus. May Ayim war Mitbegründerin der […]

Erinnerungen

Mein Leben in Berlin

Man spricht heut nach der Wieder­vereinigung viel vom Bezirk Mitte in Berlin. In diesem Bezirk wurde ich am 29. Juli 1921 geboren – in einem großen Eckhaus, ganz in der Nähe vom Märkischen Museum, Jannowitzbrücke. […]

Geschichte

Hamsterfahrt in den Osten

Wer heute von der Luftbrücke hört, hat den Eindruck, als wäre West-Berlin während der Blockade 1948/49 total von der Außenwelt abgeschnitten gewesen. Viele glauben, die Menschen hätten nur überlebt, weil die Westalliierten sie über die […]

Orte

Stalinallee

Manche Straßen in Berlin gibt es schon ewig, zumindest einige hundert Jahre. Und einige von ihnen stehen zudem für die Geschichte unserer Stadt. Das gilt auch für die einstige “Große Frankfurter Straße”, heute Karl-Marx-Allee, die […]

Geschichte

Drei Tote auf dem Alex

Am 7. Oktober 1977 gab es auf dem Alexanderplatz schwere Krawalle zwischen DDR-Jugendlichen und der Volkspolizei. Der Auslöser war, dass die Vopo ein Rockkonzert wegen eines Unfalls stürmte. Doch die Jugendlichen ließen sich das nicht […]

Geschichte

Das falsche “Neue Deutschland”

“Neues Deutschland” hieß die Parteizeitung der SED, dabei war der Begriff “Deutschland” eigentlich verpönt. Man nannte sich DDR, wollte seine Eigenständigkeit unterstreichen. Doch der Name des Zentralorgans war eine eingeführte Marke, die in der DDR jeder kannte. Dabei war die auflagenstärkste Zeitung wohl auch die, die am wenigsten gelesen wurde. Der gestelzte Sprachstil übertraf noch das Bürokratendeutsch der Funktionäre, die Inhalte waren systemkonformer als die Partei selbst. Kaum jemand las nach ND freiwillig. Umso erstaunter waren diejenigen, die am Nachmittag des 19. März 1988 plötzlich ein ganz anderes ND in der Hand hielten. […]

Weblog

Merkwürdiger Freiheitsjubel

Wie jedes Jahr finden auch an diesem 9. November wieder die Feste zum Mauerfall statt. In allen Medien wird daran erinnert, Sondersendungen, Schlagzeilen und irgendwelche Kuriositäten werden hervorgekramt. Gleichzeitig wird ein Bild gezeichnet, das sich […]

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