Choleriker

Gestern hat mich ein Kollege auf ein Video hingewiesen, das ziemlich reißerisch kommentiert ist. Es zeugt davon, dass es unter meinen Taxikollegen einige gibt, die einfach kein Benehmen haben. Jedenfalls kein gutes. Das ist für mich keine neue Erkenntnis, aber was dort zu sehen ist, ist wirklich schon extrem. Und glücklicherweise ist es eine Ausnahme, auch wenn der Kommentar etwas anderes suggeriert. Denn ein “Musterexemplar” ist dieser Taxifahrer ganz sicher nicht. Und hoffentlich demnächst auch kein Taxifahrer mehr.

http://www.youtube.com/watch?v=b_ozNMqpQ44

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6 Kommentare

  1. Beide nehmen sich überhaupt nichts! Der eine brilliert durch Wegladen, der andere durch aggresives Verhalten. Besonders erstaunlich ist für mich, daß der ´Weglader´ scheinbar noch auf seinem “Recht” besteht!

  2. Das mit dem Fahrgast laden, muss nicht unbedingt absichtlich gewesen sein. Mir ist das auch schon passiert. Allerdings gebe ich den dann auch weiter, falls der Fahrgast das mitmacht.

  3. ich bin etwas irritiert…
    mal abgesehen von dem Inhaltlichen finde ich es schon schlimm genug, das sich Leute zum Handlanger der BLÖD-Zeitung machen und solche “Filme” herstellen. OK, DIE beziehen ihre Bildung wohl hauptsächlich aus solchen Revolverblättern. Aber das DU solche “Werke” auch unterstützt und verbreitest, irritiert mich schon ein wenig.

  4. @Kex
    Tja, was soll man dazu sagen. Ich habe auch mit mir gerungen, aber letztendlich wollte ich das Video schon veröffentlichen. TROTZ Bild. Zumal der Choleriker darauf nicht ganz unbekannt ist.
    Aber ich bin deshalb noch kein “Bild-Leserreporter”.
    Das nächste Video ist dann von der FAZ, ok?

  5. Das ist mir auch durch den Kopf gegangen: Das erbärmlichste an dem ganzen Video war der letzte Satz “Auch für dieses Leserreporter-Video zahlt B*LD einhundert Euro Honorar”. Wenn ich mal sowas “berichtenswertes” (sensationelles, whatever) mit der Kamera beobachten sollte, landet es auf Youtube unkommentiert. Wenn es dann eins von den Videos werden soll, die sich “von selbst” weit verbreiten und oft angesehen werden – meinetwegen, aber wenigstens hätte ich kein schmutzies Geld dafür annehmen müssen (und womöglich diesen Schmierfinken dafür auch noch die Exklusivrechte überlassen).

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